Für die Caritas im Bistum Magdeburg (das in seinen Ausmaßen weitgehend denen des Landes Sachsen-Anhalt entspricht) ist das Themenfeld Migration und Integration zentral. Dafür stehen zahlreiche Einrichtungen und Beratungsangebote: Da ist das Interkulturelle Beratungs- und Begegnungszentrum in Magdeburg. Oder die langjährige Federführung in puncto IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt, das sich der Arbeitsmarktintegration von erwachsenen Migrantinnen und Migranten widmet. Oder – seit über drei Jahrzehnten – die Asylverfahrensberatung auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt.

Zum Fundament dieser Aufgaben gehört eine entschiedene Haltung, die Monika Schwenke, Leiterin der Caritas-Abteilung Soziale Arbeit und u. a. als langjährige Vorsitzende der Härtefallkommission des Landes Sachsen-Anhalt ausgewiesene Expertin, so formuliert: „Wir treten ein für ein demokratisches und weltoffenes Sachsen-Anhalt, für eine zugewandte Ankommens- und Willkommenskultur, für Chancengleichheit bei Integration und Teilhabe.“

Damit ist der Ton gesetzt für rund 50 Minuten Podcast-Stoff – Moderator Frieder Wiegmann begrüßt dazu neben Monika Schwenke zwei weitere Gäste aus den Reihen der Caritas: Katja Lukanow-Arndt koordiniert die Lernwerkstatt auf dem ZASt-Gelände in Halberstadt – dort werden Kinder und Jugendliche an den für sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht obligatorischen Schulunterricht herangeführt, mit einem Mix aus Unterrichtsstunden und Aktivitäten vielfältigster Art.

Florian Roch ist als „Koordinator Fachkräfteeinwanderung“ tätig – und weiß „hautnah“ um die Bedeutung der Anerkennungsberatung, damit Migrantinnen und Migranten so schnell wie möglich auf dem heimischen Arbeitsmarkt ihren Platz finden können.

Gemeinsam berichten Monika Schwenke, Katja Lukanow-Arndt und Florian Roch in diesem Podcast von der Bedeutung der „Sprachkompetenz im Ankunftsland“, von der Vielfalt ihrer jeweiligen Zielgruppen, von den in Sachsen-Anhalt gut funktionierenden Netzwerken und Akteursstrukturen und von der Hoffnung, dass „das gesellschaftliche Klima wieder in Balance kommt“ (Monika Schwenke).